(1) Côte d'Ivoire: Gesundheitswesen unter Druck durch Trump Das Ende von USAID und dann das Erdbeben Anfang 2025 waren zwei schwere Schläge für die Côte d'Ivoire. Allerdings starteten die USA seitdem ihre neue Gesundheitsstrategie "America First": Die noch unter USAID bedingungslos gewährte Hilfe wird nun durch Partnerschaften ersetzt, die auch den amerikanischen Interessen dienen sollen. Trumps neue Doktrin verwandelt die Entwicklungshilfe in ein Handelsinstrument: "Trade not Aid", "Geschäft statt Hilfe", lautet das neue Credo. Doch diese Abkommen, die inzwischen von Washington und rund dreißig Ländern unterzeichnet wurden, brauchen noch einige Zeit, um umgesetzt zu werden. In der Côte d'Ivoire leiden die NGOs noch immer unter Budgets, die teilweise um die Hälfte gekürzt wurden. Sie mussten Hunderte von Mitarbeitern entlassen und zahlreiche Hilfsprogramme einstellen. (2) Libanon: Fixer an der Front Am 8. April 2026 flog die israelische Armee in nur zehn Minuten einhundert Luftangriffe auf den Libanon. Innerhalb dieser wenigen Minuten fallen ganze Serien von Bomben auf die Häuser der libanesischen Hauptstadt Beirut. Vor Ort filmte der Reporter Charbel Chérif die Folgen dieser Angriffe mit seiner Kamera. Seine Bilder zeigen die grausame Realität des Krieges für die Zivilbevölkerung und gleichzeitig die Schwierigkeiten des Reporters, das alles zu dokumentieren.